CircEcon – das Center for Green Circular Economy – ist das gemeinsame Forschungszentrum für treibhausgasneutrale Kreislaufwirtschaft der TU Dresden, der TU Chemnitz, der TU Bergakademie Freiberg
und der Hochschule Zittau/Görlitz. Im Industriepark Schwarze Pumpe entsteht ein weltweit einzigartiger Technologiepool, der den gesamten Lebenszyklus eines Materials abdeckt – von der Demontage
über das Recyclingverfahren bis zum charakterisierten Sekundärrohstoff.
Wir machen unserer geballtes Wissen für Ihr Unternehmen nutzbar.
Die Transformation zur Kreislaufwirtschaft stellt Unternehmen vor Aufgaben, die sich allein nur schwer bewältigen lassen. CircEcon setzt genau an diesen Punkten an – mit wissenschaftlicher Tiefe und der nötigen Infrastruktur.
Mit dem europäischen Green Deal werden Rezyklat-Quoten und der Digitale Produktpass (ESPR) ab 2026 schrittweise verpflichtend. Unternehmen müssen belastbar nachweisen, welche Eigenschaften und welchen Rezyklat-Anteil ihre Materialien besitzen. CircEcon liefert die wissenschaftliche Grundlage.
Neue Recyclingverfahren im laufenden Betrieb zu erproben ist riskant und kann die Betriebsgenehmigung berühren. An unseren Pilotanlagen lassen sich Verfahren unter realistischen Bedingungen testen, bevor in eigene Anlagen investiert wird.
Der Bedarf an Fachkräften für Werkstoff-, Verfahrens- und Kreislauftechnik wächst schneller, als der Markt ihn deckt. Über die Anbindung an vier Hochschulen eröffnen wir Partnern direkten Zugang zu Absolventinnen und Absolventen.
Investitionsvolumen, davon
48 Millionen Euro für Gebäude und Infrastruktur sowie
60 Millionen für Geräte, Ausrüstung und Anlagen
Trägerhochschulen aus Sachsen
TU Chemnitz,
TU Bergakademie Freiberg,
TU Dresden,
Hochschule Zittau/Görlitz
Labor- und Testflächen im Industriepark Schwarze Pumpe, dem schlagenden Herz der Lausitzer Wirtschaft
Diese Investition begründet einen landeseigenen Kompetenzkern, dessen Wirkung weit über die Forschung hinausreicht – ausdrücklich auch für die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft.
CircEcon ist kein Konzept auf dem Papier, sondern ein Standort im Aufbau. Die Grundsteinlegung erfolgte im Juni 2025, die Eröffnung ist für Ende 2026 vorgesehen, der Hochlauf der Pilotanlagen bis Ende 2027. Wer den Aufbau frühzeitig begleitet, kann Forschungsschwerpunkte und Anwendungsfälle aktiv mitgestalten – und steht bereit, sobald die Anlagen in Betrieb gehen.
| Meilenstein | Zeitpunkt |
| Grundsteinlegung | 11. Juni 2025 |
| Fertigstellung der Baumaßnahmen (~18.000 m²) | Ende 2026 |
| Eröffnung und Arbeitsaufnahme | Januar 2027 |
| Hochlauf der Pilotanlage | Bis Ende 2027 |
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