Wissenschaftliche EXPERTISE ALS STABILE Grundlage

Mit dem europäischen Green Deal wird Nachhaltigkeit zunehmend zur verbindlichen Anforderung. Unternehmen brauchen dafür belastbare Nachweise und verlässliche Entwicklungspartner. CircEcon stellt Kompetenzen und Infrastruktur entlang klarer Angebote zur Verfügung – von der Materialvalidierung über den Erprobungsraum bis zur Einbettung in das Net-Zero Valley Lausitz.

Physikalisch-digitale Materialvalidierung

Eine zentrale offene Frage der Kreislaufwirtschaft lautet: Wie lässt sich rechtssicher belegen, dass ein Bauteil tatsächlich den angegebenen Rezyklat-Anteil enthält? Klassische Zertifizierer prüfen häufig vor allem die Dokumentenlage; ihnen fehlt die materialwissenschaftliche Tiefe für neuartige Stoffströme. Reine Datenplattformen speichern Angaben, können deren physische Richtigkeit aber nicht verifizieren. CircEcon schließt diese Lücke: Materialeigenschaften werden an den Pilotanlagen physikalisch und chemisch validiert und die geprüften Daten anschließend in den Digitalen Produktpass überführt. So entsteht ein Nachweis, der materialwissenschaftlich fundiert und digital belastbar ist – eine Grundlage gegenüber Kunden, Auditoren und Behörden. Die Konditionen orientieren sich an internationalen Benchmarks vergleichbarer Forschungszentren und werden im Einzelfall abgestimmt.

Erprobungsraum für neue Verfahren

Neue Recyclingrouten unmittelbar im eigenen Werk zu erproben, ist für Unternehmen oft mit erheblichen Risiken verbunden und kann die bestehende Betriebsgenehmigung berühren. Als wissenschaftliche Einrichtung betreibt CircEcon Versuchsanlagen zur Forschung und Entwicklung. In diesem geschützten Rahmen lassen sich Verfahren unter realistischen, aber kontrollierten Bedingungen untersuchen, bevor Unternehmen in eigene Anlagen investieren – mit belastbaren Daten, die sich später gegenüber den zuständigen Behörden nachvollziehbar darstellen lassen.

  • Verfahren erproben, ohne die eigene Betriebsgenehmigung zu berühren.
  • Belastbare Daten als Grundlage für spätere Genehmigungs- und Investitionsentscheidungen.
  • Standortvorteil durch den beschleunigten Rahmen des Net-Zero Valley Lausitz

Aus Reststoff wird Rohstoff – und ein gesicherter Stoffstrom

Ein zentrales Ziel von CircEcon ist es, dass aus Reststoffen wieder anerkannte Rohstoffe werden – mit dem entscheidenden Schritt zum Ende der Abfalleigenschaft. Daraus ergeben sich greifbare Perspektiven: die rechtssichere stoffliche Kopplung räumlich benachbarter Anlagen, ein Produktionsumfeld für zertifizierte Sekundärrohstoffe sowie qualifizierte Arbeitsplätze an der Schnittstelle von Kreislauftechnologie und Umweltrecht. Zugleich erfordern bestimmte Materialströme besondere Sorgfalt – etwa beim Rückgewinnen strategischer Metalle oder bei Hightech-Strukturen mit sensibler Zusammensetzung. Für Partner mit erhöhten Anforderungen an Vertraulichkeit und Sicherheit lassen sich qualifizierte Bereiche vorsehen. Damit leistet CircEcon einen Beitrag zur Rohstoff-Souveränität und eröffnet Zugang zu Förderprogrammen auf europäischer und Bundesebene.

KOOPERATION VERTIEFEN

Kooperation mit CircEcon bedeutet mehr als die Inanspruchnahme einzelner Leistungen: Partner gestalten die Schwerpunkte des Zentrums aktiv mit und sind Teil eines wachsenden Netzwerks aus Industrie und Wissenschaft. Wer früh dabei ist, wirkt an den künftigen Standards seiner Branche mit, statt sie später zu übernehmen.

In unserem Industriebeirat bringen wir gezielt Unternehmen zusammen, die entlang einer Wertschöpfungskette aufeinander angewiesen sind, sich allein aber nur schwer finden – etwa einen Faserhersteller, der einen Verwertungspartner sucht, und einen Hersteller, der das zurückgewonnene Material einsetzen möchte.

Regional-Partnerschaft

Für KMU und Start-ups aus Sachsen und der Lausitz.

4.000 € / Jahr

 

Industrie-Partnerschaft

Für etablierte Unternehmen – OEMs, Chemie- und Entsorgungsunternehmen, Anlagenbauer.


Unser gemeinsamer Weg zur Kooperation

  1. Kennenlernen – Besichtigung und  gemeinsam vertiefte Analyse möglicher Kooperationspotenziale
  2. Vereinbaren – Auswahl der passenden Kooperationsform und zügige, standardisierte Vertragsabwicklung.
  3. Zusammenarbeiten – Start von Laborzugang, Beiratsarbeit, Validierungen und Nachwuchsgewinnung.